Hier findest du meine Surftipps aus dem Juli 2014, die bei meiner persönlichen Recherche und Lektüre zusammen gekommen sind:

„Sie sind Student? Ich bin Steuerzahler!“ – Studenten sind so faul, dass sie ständig Bahnfahren und mit dem Handy spielen. Und später Terroristen werden. Oder Taxifahrer. Die Leidensgeschichten der ZEIT-Leser.

„Auf dem Arbeitsmarkt gibt es keine gerechte Bezahlung“ – „Das zeigt, dass große Gehaltsunterschiede oft nur wenig mit der individuellen Leistung, mit der persönlichen Anstrengung, zu tun haben. Entscheidend ist, die Nachfrage von vielen zu treffen. Das macht ja auch Sinn: Warum soll individuelle Leistung, die niemand will oder braucht, am Markt belohnt werden? Das wäre außerhalb des Paradieses eine Verschwendung knapper Ressourcen. Es gibt viele ungedeckte individuelle Nachfragen. Die sollten zuerst „bedient“ werden.“

Schlecht bezahlt und trotzdem wertvoll – „In vielen geisteswissenschaftlichen Studiengängen gibt es diese konkrete Berufsausbildung mit klaren Phasen für theoretische und praktische Arbeit nicht. Leon Gabriel ist sich daher nicht sicher, welche Auswirkungen der Mindestlohn auf seine Studenten haben wird. […] Nach Gabriels Beobachtung lassen sich viele Studenten und Absolventen in den künstlerischen Fächern ausbeuten, und er befürchtet, dass der Mindestlohn daran nicht viel ändern werde. Die Kulturbetriebe würden sich Schlupflöcher suchen, etwa durch ehrenamtliche Arbeit anstatt eines Praktikums. Gabriel appelliert an die Studenten, selbstbewusst aufzutreten und sich nicht alles bieten zu lassen. „Nur so kann sich wirklich etwas verändern.““

Vorstellungsgespräch im Dunkeln oder: Wie Sie die Psycho-Mechanismen bei der Bewerberauswahl austricksen – „Auch wenn Experten immer wieder raten, man solle nicht über andere Angebote sprechen – aus psychologischer Sicht macht man sich attraktiver, wer auch von anderen begehrt wird.“

Weckruf: Studenten, was geht? – „Der Jungakademiker von heute ist angeblich unermesslich interessiert beziehungsweise INTERESSIERT, man kann es gar nicht groß genug schreiben, an schlichtweg allem und hat deswegen siebzehn Praktika gemacht oder vielmehr absolviert (lat. für „vollendet“). Er kann viele Dinge, das hat er mit einer Küchenmaschine gemein. Außerdem hat er in Peru unter Aufsicht des Goethe-Instituts elternlosen Alpakas Zöpfchen geflochten. Dies beweist, dass er ein gutes Herz oder so etwas Ähnliches besitzt. Doch ist es ein Roboter, der einem da schreibt? Das alles stand doch schon im Lebenslauf davor und im Lebenslauf davor und im Lebenslauf davor.“

US-Arbeiter dürfen nur sechs Minuten aufs Klo – Hoffentlich kommt dieser Trend nicht nach Deutschland: „Wenn die Klotür aufgeht, läuft die Zeit. Sechs Minuten pro Tag sind gestattet, wer länger braucht, wird abgemahnt. So ist die Regelung bei dem amerikanischen Wasserhahnhersteller Water Saver. Dort müssen sich nun 19 Mitarbeiter wegen „exzessiver Toilettennutzung“ rechtfertigen.“

Macht der Gewohnheit: 10 Routinen, die Sie voranbringen – Die Semesterferien haben begonnen – eine gute Zeit um neue Gewohnheiten und Routinen zu etablieren, die uns im Studium, Job und Privatleben weiterbringen.

Ein YPSILONER über die BABYBOOMER – „Denn Unternehmen stehen mehr und mehr in der Bringschuld, Arbeitnehmern eine bessere Arbeitswelt zu schaffen. Und damit meine ich nicht, mehr Luxus durch materielle Dinge wie einen noch besser ausgestatteten Bürostuhl oder ein noch größeres Bürozimmer, einen noch teureren Firmenwagen oder noch höhere Boni. Sondern es geht viel mehr um immaterielle Werte und Prinzipien. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, wir brauchen ein Umdenken im Menschenbild und dürfen Mitarbeiter nicht mehr behandeln wie kleine unmündige Kinder, denen man tagtäglich zu sagen hat, was sie wie konkret umzusetzen haben und weil man ihnen nicht vertraut, die Umsetzung bis ins Detail zu kontrollieren.“

5 Voraussetzungen damit Home Office funktionieren kann – „Also gut, dann wollen wir mal nach Zutaten forschen, die es braucht, damit die Suppe am Ende auch allen schmeckt. Denn, dass es nicht gehen soll, damit können und wollen wir uns nicht abfinden. Also fragen wir einen Arbeitnehmer, einen Arbeitgeber und einen, der mit einer Portion Objektivität auf die Sache schaut: Was braucht es, damit es funktioniert?“

Der Arbeitsmarktreport: das Märchen vom Fachkräftemangel – Die ARD-Reportage „Der Arbeitsmarktreport – das Märchen vom Fachkräftemagel“ zeigt auf, wie die Wirtschaft einen Mangel erfindet, der überhaupt nicht da ist und wie sie es schafft dadurch Löhne und Gehälter zu drücken.

Wir sind so schrecklich fremdbestimmt! – „Meine Revolution ist das Neinsagen zu diesem Selbstoptimierungswahnsinn. Mein Widerstandskampf ist der Ausstieg.“

Der Traumjob: Ein Unternehmen, das zu mir passt – „Suche dir einen Job, der dir Spaß macht und du wirst nie wieder arbeiten.“ Titus Dittmann, Unternehmer